Im Mühlespiel sind sehr viele Lebensweisheiten spielerisch praktisch erlernbar. Im Mühlespiel sind sehr viele Lebensweisheiten versteckt.

a) GIer Ist ein schlechter Ratgeber. Im Mühlespiel kommt es darauf an, Mühlen zu bilden, um dem Mitspieler Steine wegzunehmen. Hier gibt es unter Umständen die Vorgehensweise zwei oder sogar drei Mühlen zu bilden, um dann erstaunt festzustellen, dass man sich nicht mehr bewegen kann. Die Freude über das bilden der Mühlen währt damit nur kurz.

b) Nur gemeinsam sind wir stark. Nur drei Steine bilden eine Mühle und erlauben, dass man dem Mitspieler einen Stein wegnimmt.

c) Jeder einzelne Stein ist wichtig. Diese Aussage deckt sich mit der Aussage über knappe Ressourcen, über die wir in der Regel verfügen. Und dass wir mit diesen sorgfältig umgehen.

d) Handle immer so, dass du im Notfall einen Plan B hast. Es ist wie im Leben. Wenn man sich so verhält, dass man im nächsten Schritt keine Alternativen hat, kann dies zu hohen Einbußen führen. Diese Liste lässt sich sehr lange fortsetzen. Es gibt daher das Projekt, über dieses Thema ein Buch zu entwickeln, dass diese Zusammenhänge genauer untersucht und beschreibt. Der Gedanke, dass dieses Spiel in der kulturellen Entwicklung der Menschheit nicht zufällig so entstanden ist, wie es entstanden ist, liegt auf der Hand, wenn man bedenkt, dass dieses Spiel in unterschiedlichen Kulturkreisen unabhängig voneinander entstanden ist. Wenn dieses Buch entstanden ist, kann man im Mühlespiel spielerisch praktisch erleben, weswegen es wichtig ist, sich Lebensweisheiten zu eigen zu machen und sich danach zu richten.