Die Phasen des Mühlespiels

Der Spielablauf des Spiels Mühle ist in drei Phasen einzuteilen:
In der SETZPHASE setzen die Spieler abwechselnd je einen Stein, insgesamt je neun, auf Kreuzung-oder Eckpunkte des Brettes. Wenn ein Spieler drei Steine in einer Geraden, die nebeneinander liegen, platzieren kann, nennt man das eine “Mühle”. Er darf dann einen beliebigen Stein des Gegners aus dem Spiel nehmen, sofern dieser Stein nicht ebenfalls Bestandteil einer Mühle ist.
Das Schlagen eines Steins aus einer geschlossenen Mühle ist erlaubt, wenn nur noch Steine in einer (oder mehreren) geschlossenen Mühle(n) vorhanden sind. Dies entspricht auch den Turnierregeln des Welt-Mühlespiel-Dachverbandes (WMD). In der ZUGPHASE (auch Mittelspiel genannt) werden die Spielsteine abwechselnd gezogen. Das heißt, pro Runde darf jeder Spieler einen Stein auf einen angrenzenden freien Punkt bewegen. Ein Spieler hat verloren, wenn er keinen Stein mehr bewegen kann.
Das Endspiel (ENDPHASE) beginnt, wenn ein Spieler nur noch sechs Steine hat.
Ein Spieler, der nur noch drei Steine hat, darf auf einen beliebigen freien Punkt “springen”.
Wenn ein Spieler nur noch zwei Steine hat, hat er ebenfalls verloren.